Unsere letzte Kirchengemeinderats-Sitzung fand am 23. September statt.

 

Dabei beschäftigte uns zunächst der Prüfbericht, der uns vom Oberkirchenrat zugesandt wurde. Alle 4-5 Jahre wird unsere Kirchengemeinde geprüft. Da werden unter anderem alle finanziellen Aktionen durchgesehen und genau untersucht, ob alles richtig eingetragen und verbucht wurde. Ganze Kisten von Aktenordnern mussten wir abgeben. Der Aufwand war groß. Aber das Ergebnis hat uns gefreut, denn unserer Kirchenpflegerin wurde eine tadellose Arbeit attestiert.

 

Corona hat vieles in unserer Kirchengemeinde durcheinandergewirbelt. Wir haben viele unserer Gottesdienste seither im Freien gefeiert. Überraschenderweise haben diese Gottesdienste großen Zuspruch gefunden. Eine kleine Umfrage unter uns hat ergeben, dass die Gottesdienste im Freien so beliebt sind, weil


1. sie in der frischen Luft stattfinden und dort keine Ansteckungsgefahr besteht;

    2. die Atmosphäre locker ist und viele Begegnungen möglich sind;

    3. die ganze Familie daran teilnehmen kann.

Doch was machen wir, wenn nun die Sonntage nasser und kühler werden? Sollen wir draußen bleiben, oder Gottesdienste in der Feuerwehrhalle oder in der Bushalle von Bader-Reisen abhalten? Und was machen wir an Weihnachten? Ist die Rienzbühlhalle eine Alternative? Wir wollen von Monat zu Monat planen und abwarten, wie sich alles entwickelt. Der Aufwand für Gottesdienste im Freien ist groß. Darum wünschen sich die Kirchengemeinderät/innen zusätzliche Helfer/innen beim Auf- und Abbau.

 

Und die Konfirmation? Wie soll das in der Kirche gehen? Leider nur so, dass jede Familie 3 Bankreihen á 6 Personen besetzen kann.

 

Nach den Ferien gibt es wieder die Möglichkeit mit Jugendarbeit und Kinderkirche fortzufahren. Der Kirchengemeinderat hat hierzu ein Hygiene-Konzept erarbeitet, das Raphael Haag der Jugendmitarbeiterschaft vorgestellt hat.

 

Es freut uns auch, dass Posaunenchor und Kirchenchor ihre Probe-Abende wieder aufgenommen haben. Singen und Musizieren setzen aber eine Mindesthöhe von 3,5 Metern voraus. Darum probt der Kirchenchor künftig in der Kirche, der Posaunenchor in der Regel in der Kelter.

 

Zum Schluss der Sitzung hat uns noch die Sanierung des Gemeindehauses beschäftigt. Seit 2014 überlegen wir, wie wir das Gemeindehaus instandhalten können. Viele Briefe wurden an den Oberkirchenrat, an das Dekanat, an den Kirchenbezirksausschuss und die Kirchliche Verwaltung geschrieben und Anträge gestellt; es fand mehrmals eine Bauschau statt; Statiker und Architekten haben geprüft und uns beraten; um unser Anliegen vorzutragen, waren wir zwei Mal persönlich auf dem OKR. Nach diesem langen Marathon liegen nun endlich Genehmigungen vor und ein Finanzierungsvorschlag, der hätte beschlossen werden sollen. Doch der Kirchengemeinderat konnte diesem Finanzierungsvorschlag nicht zustimmen. In der nächsten Sitzung müssen wir darum noch einmal neu überlegen, ob wir eine Sanierung wollen.

Freitag, 17. Juli 2020

Dienstag, 7. Juli 2020

Mittwoch, 1. Juli 2020

Dienstag, 23. Juni 2020

Freitag, 19. Juni 2020