Soli Deo Gloria - Distriktskonzert zum Reformationsjuibläum 2017

 

Der Abend des Reformationstages 2017 wurde in der Martinskirche in Mittelstadt im Rahmen des gemeinsamen Konzertes der Chöre des Distrikts durchaus festlich gestaltet. Gemeinsam konzertierten die Kirchenchöre aus Mittelstadt, Riederich, Grafenberg und Bempflingen zusammen mit dem Posaunenchor aus Grafenberg.

Unter dem Titel „Soli Deo Gloria“ wurden sowohl musikalisch als auch in Form von  Textlesungen durch die Pfarrer der jeweiligen Gemeinden die Grundwerte der Reformation in den Mittelpunkt gestellt: Allein durch Christus -  allein aus Glauben – allein durch Gnade – allein die Schrift.

Spannend war der Moment, als es Mitte Oktober den ersten gemeinsamen Probennachmittag gab. Schnell konnten sich die Chöre klanglich verbinden, wenngleich die meisten Chorwerke noch beträchtlichen Feinschliff benötigten. Immer intensiver wurde in den noch verbleibenden 2 Wochen bis zum Konzert geprobt, zuletzt auch mit den Bläsern des Grafenberger Posaunenchores. Es war bis zur Einsingprobe vor dem Konzert durchaus spannend, wie denn das Konzert gelingen würde, wie konzentriert der 80-köpfige Chorklangkörper dem jeweiligen Dirigat der 4 Chorleiter folgen würde, wie die Chorwerke der verschiedenen Stilepochen – vom Barock über die Romantik bis zur Spätromantik – musikalisch differenziert interpretiert würden und wie das Zusammenspiel von Chorgesang und Bläserwerk gelingen würde.

 

Inzwischen liegt der Konzertabend hinter uns, aber noch klingen die doppelchörigen Werke des Johann Pachelbel, das Bach´sche „Jesu meine Freude“, der tiefgehende Weihegesang des Albert Becker oder das zart fließende „Auf Gott allein will hoffen ich“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy – um nur einige der aufgeführten Werke zu nennen – nach. Noch schwingt das Finale in Crügers „Ein feste Burg“ mit Posaunenchor und Orgel nach und immer wieder taucht auch der raumfüllende Klang des Posaunenchores in den Bläsersätzen auf und wir erinnern uns gern daran, daß wir noch nie so schön und stimmig und so ausgewogen mit Chor und Bläsern Musik gemacht haben.

 

Bei allen Beteiligten - Chorsängerinnen und Sängern, dem Posaunenchor Grafenberg, den Kollegen Christof Wurster, Nikolai Ott, Susanne Wurz und HaJo Finkbeiner - bedanke ich mich ganz herzlich für dieses besondere Miteinander. Mögen sich unsere musikalischen Wege immer wieder kreuzen und erneut Gemeinsames entstehen.

 

Thomas Frank